Es war kein Zufall, dass Adolf Hitler von “geistiger Rasse” sprach, sich selbst als “arischen Christus” verstand und als „Messias“ verehren ließ.  Dass er Heinrich Himmler erlaubte, den Auf - undideologischen Ausbau der SS nach dem Modell der „Samurai“ zu gestalten und dass er bis ins letzte die totale „Reinigung“ und „Arisierung“ der Welt verfolgte. Dabei ging es ihm um mehr, als nur um die Befriedigung einer rein persönlichen Antipathie. Er war eben nicht nur der immer wieder beschriebene materialistische Machtmensch und “Zyniker”, der die Mythen und Weltanschauungen der Ariosophen und der Thule-Gesellschaft nur für seine politischen Zwecke nutzte, ohne sie wirklich ernst zu nehmen. Denn ganz gleich, ob er selbst Magier oder nur Medium war - eines steht fest: Adolf Hitler besaß eine theosophisch-okkulte Weltanschauung. Und die lieferte ihm  die pseudo-moralische und pseudo-spirituelle Rechtfertigung für eines der größten Verbrechen der Menschheit. - eine Sendung des Südwestrundfunks Baden-Baden, September 2006

 

Manuskript:

Esoterischer_Rassismus___die_Religion_des_deutschen_Nationalsozialismus  

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